AStA – Was ist das? Kann man das essen?

Was ist ein AStA?

Klar, jeder weiß was ein AStA ist und ich muss hier niemandem etwas erklären. Oder?
Nun der Name ist nicht gerade selbsterklärend und ausgeschrieben als “Allgemeiner Studierenden-Ausschuss” wird man auch nicht viel schlauer, wenn man nicht schon weiß, worum es geht.
Ein AStA ist das Exekutivorgan einer verfassten Studierendenschaft. Aha.
Anders gesagt, ein StuPa beschließt, ein AStA handelt.
Die Aktionsbereiche eines AStA sind auf verschiedene Bereiche verteilt. Bei uns werden dazu die Stichworte Politik, Kultur, Soziales und Sport angegeben. Dies deckt auch an anderen Unis die Arbeitsfelder des jeweiligen AStAs ab. Falls Ihr euch fragt, warum gerade Studierende, die doch immer schon zeitlich stark belastet sind, sich um diese Fragen kümmern sollten, so ist die Antwort einfach: Es bezieht sich alles auf unser Unileben.
– Politik heisst hier vor allem einerseits interne Hochschulpolitik und andererseits Vertretung der politischen Meinung der Studierenden nach aussen.
– Kultur bedeutet dann vor allem Kultur an der Uni und Kultur die von der Uni produziert wird.
– Soziales ist gleichermassen auch auf das Leben der Studierenden bezogen: Schon mal Probleme mit BAFöG gehabt? Oder von Freitischen in der Mensa gehört?
– Sport kann sich jetzt sicher jeder denken: Hochschulsport! Die kostengünstigste Möglichkeit die wir haben neue Sportarten kennenzulernen!
Sicher, an allen diesen Dingen sind auch noch andere Menschen beteiligt und nicht nur der AStA. Dieser jedoch handelt direkt im Auftrag der Studierenden und hat großen Einfluss in allen diesen Bereichen.
Ich denke, dass dies ein wichtiger Aspekt des Universitätslebens ist: Wir sind eben nicht nur Konsumenten, die Hinnehmen müssen, was uns als Uni vorgesetzt wird. Wird haben Rechte und Möglichkeiten aktiv mitzugestalten. Die hat nicht jede Uni, schaut mal z.B. nach Bayern!

Da alle diese Aufgaben nicht von nur einer Person wahrgenommen werden können gibt es im ASta eine klare Aufgabenteilung. Jeder oben genannte Bereich ist aufgeteilt auf ein oder mehrere sogenannte Referate. Zusätzlich gibt es noch den AStA-Vorsitz, den Kopf sozusagen, des Ganzen.
Jeder einzelne Referent kann dann auch noch Arbeitskreise gründen, die Ihn bei seiner Arbeit unterstützen.

Warum machen die das?

Da gibt es wahrscheinlich viele Gründe: aus Verantwortungsgefühl sagt der Idealismus, um Praxiserfahrung zu sammeln sagt die Zukunftsorientierung, aus Spass sagt der Hedonismus. Vielleicht auch noch aus anderen Gründen, wer weiß, aber diese drei sind schon recht wichtig.
Also noch kurz etwas dazu:
– Verantwortung: Wenn man nicht zufrieden ist, wie etwas läuft, dann kann man sich entweder über diejenigen ärgern, die es falsch oder schlecht machen oder man kann versuchen selbst derjenige zu werden, der es besser macht. Je nachdem um was es geht, kann der Weg dahin recht schwierig sein: Versucht doch mal z.B. die Aussenpolitik der Bundesrepublik Deutschland zu ändern! Natürlich ist es möglich! Aber Ihr werdet entweder sehr viele Menschen mobilisieren müssen oder eine lange politische Karriere absolvieren. In der Uni ist es glücklicherweise einfacher, daher ist hier ein guter Ort um Verantwortung zu übernehmen und dann auch Erfolgserlebnisse damit zu haben.
– Praxiserfahrung: Sicher, man kann auch Praktika machen, aber die dauern dann nur ein paar Wochen und man hat Glück, wenn man ab und an mal eine komplexere Aufgabe als Kaffekochen bekommt. Selbst bei einem Praktikum, bei dem sich der Betrieb viel Mühe gibt, dem Praktikanten Chancen zum lernen zu geben, ist die Position, die der Praktikant hat sehr unähnlich zu derjenigen, die man dann als Absolvent in einer Firma oder Institution anstrebt. Das ist bei einem AStA-Referat anders: Die Referate z.B. Kultur und Sommeruni und auch Orientierungsphase planen jedes Jahr wieder verschiedene Veranstaltungen. Falls eine/r von denen vorhat irgendwann einen Beruf zu ergreifen, der solche Planungen umfasst wird sie/er mehr Erfahung mitbringen, als es je durch Praktika möglich wäre. Natürlich ist jedes Referat etwas anders und bietet andere Erfahrungensmöglichkeiten.
– Spass: Ja auch Spass! Teamarbeit macht Spass und davon gibt es genug. Zu sehen, dass man etwas bewirken kann macht auch Spass. Selbst wenn man mal einen schlechten Tag hat, kann die Arbeit mit engagierten Menschen mitreissend sein und Kräfte wecken, die man eigentlich gerade vermisste.

Warum erzähle ich das alles?
Weil die AStA-Referate vom StuPa gewählt werden!
Jetzt ist die Chance einzusteigen!
Schaut euch die Ausschreibungen in der Astarix an und überlegt ob Ihr an einem der Referate Interesse habt, dann meldet euch bei unseren Stupariern!
Entweder per E-Mail oder am Mittwoch um 12 Uhr c.t. in H 009.
Ich bin gespannt, wer von euch da sein wird!
Euer K.

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