Heute ist morgen und morgen ist schon übermorgen!

Was will ich damit sagen? Nun heute ist schon der zweite Tag der StuPa-Wahlen. Bis um 14 Uhr hatten insgesamt 245 Studierende ihre Stimme abgegeben. Das ist nun nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass wir mehr als sechstausend sind. Für jeden, der noch nicht mitbekommen hat, wo gewählt wird, hier ist ein Bild:

So sieht es an den Wahlurnen aus. Sie befinden sich im D-Gebäude, bei den Kopierern. Vielleicht fragt sich der eine oder andere auch, warum ich der Meinung bin, dass wir wählen sollten. Das Ergebnis scheint ja schon festzustehen, wie aus dem vorangegangenen Artikel ersichtlich ist. Ich denke, dass viel Mut von Seiten der Kandidaten dazugehört, sich wählen zu lassen, obwohl sie die einzigen sind. Sie haben damit mehr Verantwortung übernommen als normalerweise ihnen erwartet werden kann. Vielleicht werde ich das in einem späteren Artikel noch näher erläutern. Ich halte es jedoch für wichtig, dass der Rest der Studierenden wenigstens durch ein einfaches Kreuzchen zeigt, dass an dieser Uni nicht einfach alles egal ist. Wenn jemandem die Kandidaten nicht passen, kann er ja immer noch einen ungültigen Wahlzettel abgeben. Auch das wäre besser, als gar nicht zu wählen.

Nein, es tut nicht weh, es dauert auch nicht lange und es ist ein kleiner aber wichtiger Beitrag, durch den jeder hier zeigen kann, dass wir die Arbeit derjenigen zu würdigen wissen, die bereit sind einen Teil ihrer Zeit, von der heutzutage kein Student viel übrig hat, dem Erhalt und der Gestaltung des Universitätslebens zu widmen.

Viel Spass beim Wählen

Knut

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2 Antworten to “Heute ist morgen und morgen ist schon übermorgen!”

  1. Dafür dass die Stimme rein garnichts bewirkt finde ich 245 Stimmte sehr viel.

    Ich finde es natürlich auch toll, dass noch Kandidaten den Mut gefunden haben, sich zur Wahl zu stellen. Und die Liste ist die vertrauenerweckenste, die ich hier bislang gesehen habe. Bei jeder richtigen Wahl würde ich da sofort mein Kreuz machen.

    Ich empfinde es als zweifelhafte Botschaft, wenn bei einer Wahl ohne Konkurrenz (Köhler würds sich wünschen), ohne Wahlkampf und mit einer Vollversammlung mit maximal 25 Teilnehmern am Ende fast die gleiche Wahlbeteiligung herauskommt, wie bei anderen Wahlen (Hat mal jemand die Werte? Die letzte zählt nicht, da hat die Semesterticket-Abstimmung die Beteiligung ja in fast astronomische Höhen getrieben).

    Nichtsdestotrotz vertraue ich darauf, dass das kommende Parlament die Chance, die in der Alleinherrschaft steckt, nutzt und was draus macht.

  2. Ich hoffe auch, dass sie die Chance nutzen und nicht nur die Schwiergkeit sehen, die sicherlich darin steckt, Entscheidungen nur dann treffen zu können, wenn wirklich alle anwesend und einer Meinung sind.

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